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Marion Brandt-Röhrig, M.A.

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"Wir dürfen das Weltall nicht einengen,
um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen,
wie der Mensch es bisher zu tun pflegte.
Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen,
so daß es das Bild des Weltalls zu fassen vermag."

Francis Bacon (1561-1626)

Zu meinem Studium der Technik-Kommunikation

Wie alles begann...

Meine Interessen in den beiden Disziplinen Kommunikationswissenschaft und Informatik erwachsen aus meinem Studium der Technik-Kommmunikation.

Im Mai 1999 entdeckte ich auf den Webseiten der RWTH Aachen die Ankündigung, dass ab dem Wintersemester 1999/2000 zum ersten Mal an bundesdeutschen Hochschulen ein Studiengang angeboten wird, der darauf abzielt, Transferspezialisten auszubilden, die an der Schnittstelle zwischen Kommunikation und Technik arbeiten.

Dies war der Studiengang, auf den ich gewartet hatte. Er entsprach meinen Interessen, die sich nicht nur auf den Bereich der Informatik beschränken, in besonderer Art und Weise. Folglich entschloss ich mich, meine Arbeitszeit beim RBI zu reduzieren und parallel zum Job von 1999 bis 2004 das Studium an der RWTH zu absolvieren - eine Entscheidung, die in Sekundenbruchteilen gefällt und nie bereut wurde.

Der interdisziplinär angelegte Studiengang der Technik-Kommmunikation umfasst zwei Hauptfächer: ein technisches Fach, in meinem Fall Informatik, und Kommunikationswissenschaft. Dieses Fach ist als Hybridfach konzipiert. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachwissenschaft, Medientheorie, Fachsprachenforschung, Psychologie, Soziologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Betriebswirstschaft, Technikgeschichte und Recht.

Gerade in der Interdisziplinarität liegt für mich der besondere Reiz dieses Studiengangs: den Blick über den Tellerrand einer einzelnen Disziplin hinausbewegen, Zusammenhänge erkennen, gemeinsame Ziele entwickeln, voneinander lernen, das Bewusstsein erweitern und interagieren.

Der Studiengang startete 1999 unter der Bezeichnung "Technische Redaktion". Er wurde 2004 in "Technik-Kommunikation" umbenannt, um die weitgefassten Studieninhalte stärker zum Ausdruck zu bringen und ihn von gleichnamigen Ausbildungen und Fachhochschul-Studiengängen abzugrenzen.